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Sole / Wasser - Wärmepumpe

Sole/Wasser-Wärmepumpen

Foto Viessmann: Viessmann Vitocal 350 Wärmepumpen sind wegen der Vorlauftemperaturen bis 65 °C besonders für die Modernisierung geeignet.

Sole Wasser Wärmepumpen, Wärmequelle Erdreich

Sole Wasser Wärmepumpen:
Als Wärmequelle für Sole/Wasser-Wärmepumpen eignen sich Erdwärmekollektoren
( horizontal ) oder Erdwärmesonden ( vertikal ). Im Erdreich sind die Temperaturen annähernd konstant. Bei Flächenkollektoren betragen diese ca. –5 bis +17 Grad. Bei Erdwärmesonden liegt der Temperaturbereich in tieferen Schichten bei ca. bei +8 bis +12 Grad.
Diese konstanten Jahrestemperaturen bieten die Grundlage für eine hohe Wirtschaftlichkeit von Sole / Wasser – Wärmepumpen. Diese Wärmepumpen können monovalent, monoenergetisch und bivalent betrieben werden.

Der Erschließungsaufwand erhöht sich gegenüber einer Luft / Wasser – Wärmepumpe um den Kollektor oder die Erdwärmesondenbohrung , dass Rohrleitungssystem, Verteiler und Umwälzpumpen. Zu beachten sind bei der Planung der Anlage die Bodenbeschaffenheit und die Witterungseinflüsse bei Kollektoren ( Regenerierung ).
Die Erdwärmesonden oder der Erdwärmekollektor ist auf die Kälteleistung der Wärmepumpe auszulegen. Eine Vereisung des Wassers im Erdreich ist nicht nachteilig, da die Latentwärme des Wassers mit ca. 0,09 kwh/kg sehr hoch ist und zu einer deutlich anwachsenden gewinnbaren Energiemenge führt. Um ein Gefrieren des Verdampfers zu verhindern, ist dem Wasser ( Sole) auf der Wärmequellenseite Frostschutzmittel zuzuführen.

Die Verlegetiefe bei Erdwärmekollektoren sollte zwischen 1,2m und 1,5m betragen um ein auftauen durch Witterungseinflusse im Frühjahr zu gewährleisten.
Tiefe Erdwärmesonden sind unabhängig von Witterungseinflüssen und können somit die Wirtschaftlichkeit einer Sole/Wärmepumpe nochmals steigern.
Foto: Wärmepumpe von Viessmann

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12 Schritte zur Erdwärmesondenanlage

1. Energiebedarf ermitteln ( Heizlast, Warmwasserbedarf, Sperrzeiten, Betriebsstunden der Wärmepumpe)
2. Untergrund bewerten, Geologie, Auslegung der Erdwärmesonden
3. Baustellenbesichtigung ( wichtig bei Heizungsumbau )
4. Wasserrechtliche Genehmigungen beantragen, Bergrecht bei Bohrungen tiefer 100m und Bohrungen auf fremden Grundstücken beachten
5. Bohrarbeiten durchführen
6. Tiefbauarbeiten für Sondenverteileranlage
7. Sonden, Verteiler und Wärmepumpe montieren
8. Frostschutz/Wärmeträger befüllen
9. Bestandsunterlagen erstellen und an die zuständigen Behörden übermitteln
10. Inbetriebnahme der Wärmepumpe
11. Überwachung und Monitoring durchführen
12. Eventuell Optimierung der Anlage
Die Firma Erdwärme & Bohrtechnik GmbH Sachsen erstellt Ihre Komplettanlage.

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