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Erdwärme-Zeitung.de | 18. November 2017

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Wärmepumpen Dimensionierung

Wärmepumpen Dimensionierung
Zusammenfassung wichtiger grundlegender Punkte die bei der Dimensionierung einer Wärmepumpe.
  • Basis für die Geräteauslegung ist der Gesamtwärmebedarf der Anlage (Heizlast und Zuschläge beachten)
  • Bei der Auslegung des Heizsystems und der Heizflächen sollten bevorzugt Niedrigtemperaturheizsysteme wie Fussboden- oder Wandheizungen zum Einsatz kommen. Hierbei ist unbedingt auf niedrige Vorlauftemperaturen zu achten
  • Auslegung der Wärmepumpenleistung entsprechend Betriebsarten
  • Sperrzeiten der Energieversorgungsunternehmen müssen berücksichtigt werden.
  • Die Geräteauswahl erfolgt anhand der Herstellerunterlagen – Geräteinformation und Leistungskurven. Im Dimensionierungsspunkt: Heizleistung der WP (QH), elektr. Aufnahmeleistung (PH) bzw. QH dividiert durch Leistungszahl WP(COP) Kälteleistung der WP (Qo) – QH minus PH (Wird benötigt bei Sole/Wasser-WP)
  • Die vorgegebenen Einsatzgrenzen der Wärmepumpe auf der Heizseite wie auch der Wärmequellenseite müssen unbedingt eingehalten werden.
  • Für die Geräteaufstellung und Geräteeinbindung müssen ebenfalls die technischen Vorgaben und Einbindungsschemen berücksichtigt werden
  • Grundsätzlich gilt, dass die Wärmepumpe möglichst gut zugänglich in einem frostgeschützten Raum aufgestellt werden soll. Obwohl alle Geräte äußerst körperschallarm konstruiert wurden, sollte die Körperschallübertragung, durch die Aufstellung der Wärmepumpe auf Kork- oder Gummidämmungen und der Anschluss an das Heizsystem mit flexiblen Rohranschlüssen, weiter minimiert werden.
  • Vom Gerät gehen Schallemissionen aus. Deshalb nicht direkt unter oder nebe Schlafräumen aufstellen. Ferner sind bei Aussenaufstellungen unbedingt auf Frostschutz und Schallemission zu achten. Die Plazierung muss immer so gewählt werden, dass keine Schallemissionsüberhöhungen im Nachbarsbereich über den gesetzlich zugelassenen Grenzen auftreten können. Quelle Siemens Projektierungshandbuch

 

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