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Erdwärme-Zeitung.de | 18. November 2017

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Sole / Wasser – Wärmepumpe

Sole / Wasser – Wärmepumpe
Wärmequelle Erdreich

Sole Wasser Wärmepumpen: Als Wärmequelle für Sole/Wasser-Wärmepumpen eignen sich Erdwärmekollektoren ( horizontal ) oder Erdwärmesonden ( vertikal ). Im Erdreich sind die Temperaturen annähernd konstant. Bei Flächenkollektoren betragen diese ca. –5 bis +17 Grad. Bei Erdwärmesonden liegt der Temperaturbereich in tieferen Schichten bei ca. bei +8 bis +15 Grad.

Diese konstanten Jahrestemperaturen bieten die Grundlage für eine hohe Wirtschaftlichkeit von Sole / Wasser – Wärmepumpen. Diese Wärmepumpen können monovalent, monoenergetisch und bivalent betrieben werden.

Der Erschließungsaufwand erhöht sich gegenüber einer Luft / Wasser – Wärmepumpe um den Kollektor oder die Erdwärmesondenbohrung, dass Rohrleitungssystem, Verteiler und Umwälzpumpen. Zu beachten sind bei der Planung der Anlage die Bodenbeschaffenheit und die Witterungseinflüsse bei Kollektoren (Regenerierung).

Die Erdwärmesonden oder der Erdwärmekollektor ist auf die Kälteleistung der Wärmepumpe bzw. die Heizlast des Gebäudes zuzüglich der Zuschläge für die Warmwasserbereitung und eventuell Sperrzeiten der Energieversorger auszulegen.

Um ein Gefrieren des Verdampfers zu verhindern, ist dem Wasser auf der Wärmequellenseite Frostschutzmittel zuzuführen. 

Die Verlegetiefe bei Erdwärmekollektoren sollte zwischen 1,2m und 1,5m betragen um ein auftauen durch Witterungseinflusse im Frühjahr zu gewährleisten.

Tiefe Erdwärmesonden sind unabhängig von Witterungseinflüssen und können somit die Wirtschaftlichkeit einer Sole/Wärmepumpe nochmals steigern.

 

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