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Erdwärme-Zeitung.de von Silvio Hoppe | 29. März 2017

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Optimierung von Wärmepumpenanlagen

Optimierung von Wärmepumpenanlagen
Die Wärmepumpe optimieren und zusätzlich Geld sparen – Wie geht das?

Die Optimierung von Wärmepumpenanlagen mit modernster Messtechnik, kann die Effizenz von Wärmepumpenanlagen steigern und ist auch bei „kleinen“ Wärmepumpenanlagen empfehlenswert.

 Wie man zahlreichen Veröffentlichungen, z.B. dem Fraunhofer Institut – „Feldtestergebnisse für Sole- und Luft-Wärmepumpen“ – oder dem BINE Projektinfo – „Erdwärme für Bürogebäude nutzen“ – entnehmen kann, können die Jahresarbeitszahlen von Wärmepumpenanlagen und somit der Energieverbrauch (Antriebsenergie der Wärmepumpe) und die Effizienz einer Wärmepumpenanlage weit auseinander gehen. Dies liegt daran, dass der Stromverbrauch sowie die Effizienz einer Wärmepumpenanalge von zahlreichen Faktoren abhängen kann:

Einflussfaktoren sind unter anderem:
  1. Gebäudehülle (Dämmung, Fenster etc.)
  2. Fußbodenbelag ( Fliesen, Parket etc.)
  3. Auslegung der Wärmequelle einschließlich Verbindungsleitungen und Verteilersysteme
  4. Geologie und Untergrundtemperaturen
  5. Heizen und Kühlen
  6. Tatsächliche Leistungszahl der Wärmepumpe
  7. Dimensionierung von Rohrleitungen und Pumpen
  8. Gewählte Hydraulik und Ausführung der Anlage
  9. Auslegung und Ausführung der Wärmesenke, sprich Heizflächen
  10. Art und Einstellung der Regelungstechnik
  11. Wahl und Ausführung der Warmwasserbereitung
  12. Nutzerverhalten
  13. Monitoring

Wärmepumpenanlagen arbeiten mit sehr geringen Temperaturdifferenzen. Messungenauigkeiten herkömmlicher Messtechnik wirken sich stark auf die damit gemessene Energiebilanz aus. Selbst für einen Experten ist es ohne spezielle Messtechnik nicht immer leicht, alle Schwachstellen zu erkennen und abzustellen. Viele denken, dass Ihre Wärmepumpenanlage optimal arbeitet, wobei durchaus Verbesserungspotential vorhanden sein kann. Einige Fehler zeigen sich zudem erst nach einigen Jahren.

Mit spezieller Messtechnik, wie Ultraschall– Volumenstrommessgerät, Diagnosesoftware, Datenlogger, U-Wert –Messgerät, Infrarotkamera etc. können ohne direkt in das System einzugreifen, relevante Daten erfasst, überprüft und auswertet werden.

Dies sind u.a.:
  1. Volumenströme
  2. Wärmequellentemperaturen
  3. Strömungsgeschwindigkeiten
  4. Wärme –und Kälteleistungen der Wärmepumpe
  5. Pumpeneinstellungen
  6. Fehler an der Gebäudedämmung, Fenster etc.

Durch die Datenerfassung und Auswertung kann die Wärmepumpenanlage gegebenenfalls optimiert werden. Höhere Jahresarbeitszahlen und eine gesteigerte Energiebilanz und somit geringere Betriebskosten sind die Folge. Oft lässt sich viel Geld im Jahr einsparen, so dass sich die Investition in ein Monitoring und auch die Optimierung schon nach kurzer Zeit rechnet.

Erdwärme-Zeitung.de 08.08.2010

Weitere Informationen zu Wärmepumpenoptimierung .

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