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Zürich Geothermie-Projekt liegt auf Eis!

Zürich Geothermie-Projekt liegt auf Eis!

Geothermie- auch in Zürich geht „der Geist von Basel“ um. Ein Geothermie-Projekt der Elektrizitätswerke der Stadt verzögert sich wegen zweier Beschwerden, die beim Verwaltungsgericht anhängig sind, schreibt das Bieler Tagblatt in seiner Onlineausgabe vom 19.10.2009.

Für die erste Bohrung, welche 3200 Meter abgeteuft werden soll, steht alles bereit. Mit dieser Bohrung sollen genaue Erkenntnisse über die geologischen und hydrologischen Verhältnisse vor Ort gewonnen werden. Andreas Türler, Stadtrat und Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich geht davon aus, dass in einer Tiefe von 3200 Metern, Wasser mit einer Temperatur von 80 Grad gefunden wird. Für dieses zukunftsweisende Projekt hat der Gemeinderat bereits 20 Millionen Franken bewilligt.

Türler sieht in diesem Projekt eine „einmalige Chance, die sich Zürich nicht entgehen lassen sollte“. Mit der Erdwärme könnte ein Krankenhaus der Stadt, sowie Gebäude die auf dem Bohrgelände entstehen geheizt werden. Es ließen sich ca. 2000 Tonnen CO2 im Jahr sparen, schreibt das Bieler Tagblatt weiter. Zudem liege Zürich geologisch gesehen in einer "ruhigeren Zone". Mit Minibeben wie in Basel sei nicht zu rechnen.

Bei den Mikro- oder Minibeben handelt es sich um Entspannungen im Untergrund, welche bei der Nutzung der tiefen Geothermie auftreten können. Diese seien aber nicht geeignet um erhebliche Schäden aus zu lösen. Die gleichen Phänomene seien bekannt und kommen in der Erdgas- und Erdölförderung und dem Tunnelbau immer wieder vor. Das Schadenspotential und die Umweltbelastung aus der tiefen geothermischen Energiegewinnung liegen insgesamt deutlich unter denen der konventionellen Energieerzeugungen aus Kohle, Erdöl und Erdgas, klärt der GtV – Bundesverband Geothermie in einer Pressemitteilung, welche auch auf Erdwärme-Zeitung.de veröffentlicht wurde, auf.

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Siehe dazu auch folgende Artikel:

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