Test - Erdwärmesysteme klar im Vorteil!
Test - Erdwärmesysteme klar im Vorteil!
Feldtest- Wärmepumpen mit Erdwärmesonden sind klar im Vorteil! An keinem Heizungssystem wird so viel gezweifelt und gemessen wie an einem Wärmepumpensystem. Doch gerade die Vielzahl der Untersuchungen hat den Siegeszug der Wärmepumpe weiter beschleunigt. Die Ergebnisse zeigen klar, dass die meisten Wärmepumpen, insbesondere die Erdwärmesysteme hoch effizient und rentabel arbeiten.
Gerade bei Erdwärmesystemen steht die benötigte Energie im Vergleich zu anderen Systemen (z.B. Solarkollektoren, Luftwärmepumpen) genau dann zur Verfügung, wenn sie auch tatsächlich benötigt wird. Unabhängig von der Außentemperatur wird ökologisch und wirtschaftlich Heizenergie bereitgestellt.
Die lokale Agenda 21 - Gruppe Energie Lahr (Schwarzwald) in Kooperation mit der Ortenauer Energieagentur in Offenburg, untersuchte in einem zweijährigen „Feldtest Elektro-Wärmepumpen“, (von 2006 bis 2008) die Energieeffizienz, die Ökologie und die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen, am Oberrhein zwischen Freiburg und Baden-Baden.
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Es wurden 33 unterschiedliche Wärmepumpensysteme, darunter Luft-, Erdreich- und Grundwasser-Wärmepumpen, sowie fünf Warmwasser-Wärmepumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern, welche in den Jahren 2002 bis 2005 installiert, wurden untersucht.
Es handelt sich dabei um Systeme mit Fußbodenheizung (optimal für Wärmepumpen) und Heizkörpern (nur bedingt geeignet) teilweise mit und ohne technische Speicher. Angaben zur Auslegung der verschiedenen Systeme, zum Beispiel bezogen auf die Heizlast des Gebäudes, den Warmwasserverbrauch, Leistungsdaten der Wärmepumpe und Erdwärmesondentiefen wurden keine erhoben.
Bei den Untersuchungen konnten lediglich Verbrauchswerte (erzeugte Wärmemenge minus Stromverbrauch) ermittelt werden. Daraus wurde die Jahresarbeitszahl dieser Wärmepumpen abgeleitet. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) definiert das Verhältnis von jährlich erzeugter Wärme am Ausgang einer Wärmepumpe zum notwendigen Strom an deren Eingang. Je höher die Arbeitszahl, desto energieeffizienter und wirtschaftlicher ist die Wärmepumpe.
Planungsrundlagen, Raumtemperaturen und deren Soll und Ist Zustand (Nutzerverhalten), Soleeintrittstemperaturen (fachgerechte Ausführung und Auslegung der Erdwärmesonden) oder technische Daten zur Wärmepumpe und deren Auslegung (z.B. monoenergetisch, monovalent) wurden nicht berücksichtigt.
Nach Informationen von Erdwärme-Zeitung.de spielen bei der Planung von Wärmepumpenanlagen elementare Grundlagen, wie eine Heizlastberechnung, in welcher unter anderem die Raumtemperauren und die Gebäudehülle berücksichtigt werden, keine Rolle. Viele Anlagen werden mit geschätzten Werten ausgelegt und geplant. Diese Vorgehensweise ist nicht fachgerecht und fördert die „schlechten“ Anlagen.
Bei der Untersuchung konnte kein Soll/Ist Abgleich mit der Planung und Auslegung der Wärmepumpenanlage berücksichtigt werden. Die Untersuchung zeigt lediglich, dass es scheinbar schlechte, gute und sehr gute Wärmepumpenanlagen, verglichen mit der Jahresarbeitszahl, gibt.
Wir schlussfolgern daraus, dass Wärmepumpensysteme mit Erdwärmenutzung bei optimaler Planung und Auslegung sehr ökologisch, effizient und wirtschaftlich arbeiten. Erdwärme-zeitung.de sieht Optimierungsbedarf bezüglich des komplexen Gesamtsystems. Hier sind alle Beteiligten vom Kunden, Planer, Hersteller, Installateur, Geologe und Bohrunternehmen gefordert, um noch bessere Anlagen zu installieren.
Baustelleneinrichtung Erdwärmesondenbohrung für ein Einfamilienhaus, Heizungsumrüstung von Gas auf Erdwärme
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12 Schritte zur Erdwärmesondenanlage
| 1. | Energiebedarf ermitteln ( Heizlast, Warmwasserbedarf, Sperrzeiten, Betriebsstunden der Wärmepumpe) |
| 2. | Untergrund bewerten, Geologie, Auslegung der Erdwärmesonden |
| 3. | Baustellenbesichtigung ( wichtig bei Heizungsumbau ) |
| 4. | Wasserrechtliche Genehmigungen beantragen, Bergrecht bei Bohrungen tiefer 100m und Bohrungen auf fremden Grundstücken beachten |
| 5. | Bohrarbeiten durchführen |
| 6. | Tiefbauarbeiten für Sondenverteileranlage |
| 7. | Sonden, Verteiler und Wärmepumpe montieren |
| 8. | Frostschutz/Wärmeträger befüllen |
| 9. | Bestandsunterlagen erstellen und an die zuständigen Behörden übermitteln |
| 10. | Inbetriebnahme der Wärmepumpe |
| 11. | Überwachung und Monitoring durchführen |
| 12. | Eventuell Optimierung der Anlage |
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Test 33 Wärmepumpen:
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