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Strom aus der Wüste- Desertec 1.Jahrestagung

Strombedarf aus erneuerbaren Quellen decken

Das Erdölzeitalter geht zu Ende!

26.10.2010 Strom aus der Wüste: Staatssekretär Homann unterstützt die Desertec industrial initiative (Dii)

Sonnen-, Windenergie und Wärmepumpen sind in Kombination die einzige Alternative zu Öl, Gas und Biobrennstoffen. Die Energieversorgung der Zukunft ist die größte Herausforderung der Menschheit. Auch Wärmepumpen benötigen meist Strom für ihren Antrieb. Unter optimalen Bedingungen "vierteln" sie den Primärenergiebedarf um ein Gebäude zu heizen. Bis zu drei Viertel der gesamten Heizenergie können der Umwelt (z.B. Erdwärme) entnommen werden.

Die Idee Strom dort zu "ernten", wo die Sonne am meisten scheint, ist eine echte Option. Die Umwege über Pflanzen werden bedeutungslos. Die riesigen Sandwüsten werden die Ölfelder der Zukunft sein.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, hat die Aufbauarbeit der Industrieinitiative, die am 26./27.10.2010 ihre erste Jahrestagung in Barcelona abhält, gewürdigt. Die Industrieinitiative soll die Desertec-Idee, Strom aus der Wüste auch zur Versorgung Europas zu erzeugen, mit Leben erfüllen.

Staatssekretär Homann: "Inzwischen ist die Dii wahrhaftig eine internationale Initiative geworden." Nach dem Energiekonzept der Bundesregierung wird Deutschland langfristig seinen Strombedarf aus erneuerbaren Quellen unter anderem auch aus Importen decken müssen. Deshalb wird die Bundesregierung laut Energiekonzept die Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Desertec-Vorhabens identifizieren.

Staatssekretär Homann: "Es gibt noch viel zu tun, bevor der erste Strom fließen kann. Daher ist jetzt die Industrieinitiative gefordert, möglichst bald konkrete Planungen und Zahlen für erste Referenzprojekte vorzulegen. Dann kann die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen prüfen und schaffen." Homann plädierte dafür, die Kooperation mit den nordafrikanischen Partnern zu vertiefen. Er hob die Chancen hervor, die DESERTEC nicht nur für die Industrie, sondern auch für die Erzeugerländer bietet. Er nannte unter anderem die Teilhabe an Wertschöpfung, Know-how und Technologien. 26.10.2010 Erdwärme-Zeitung.de

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