Rocky Mountains: Geothermie aus dem Ölfeld
Rocky Mountains: Geothermie aus dem Ölfeld
Am Teapot Dome im staatlichen Rocky Mountain Oilfield Testing Center in der Nähe von Midwest in Wyoming arbeitet seit Mitte Oktober ein kleines, aber besonderes geothermisches Kraftwerk, das dem US-Energieministerium DOE gehört. Seine Energiequelle ist knapp 90 °C heißes Wasser, das bei der der Erdöl-Förderung anfällt, in diesem Fall aus einer in den 1920ern errichteten Bohrung, die heute zur Erdölreserve der US-Marine gehört, schreibt die geothermische Verreinigung auf ihrer Webseite.
Das Ministerium möchte mit der Anlage die Rahmenbedingungen testen, unter denen das Erdölbegleitwasser energetisch genutzt werden kann. Allein in Texas identifizierte das DOE rund 8000 Bohrungen mit Thermalwassertemperaturen um 100 °C und niedriger. Heute ist es technisch möglich, aus diesen vergleichsweise „kalten“ Bohrungen Strom zu liefern.
Das Gesamtpotenzial dort wird auf 5000 MW geschätzt. Errichtet wurde das Kraftwerk an der „Teekessel-Kuppe“ mit seiner installierten Leistung von 250 kW durch den auf Erdwärmekraftwerke spezialisierten Anlagenbauer Ormat.
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