Neuer Leitfaden Erdwärmenutzung in Sachsen
Nutzung von Erdwärme in Sachsen
Im Freistaat Sachsen ist mit einer für Mitteleuropa »normalen« Erdwärmezunahme nach der Tiefe zu rechnen (etwa 3 Grad pro 100 m Tiefe). Die in der Erdkruste gespeicherte Wärmemenge reicht aus, um mit sachgerecht dimensionierten Wärmepumpenanlagen eine Klimatisierung (Heizen und/oder Kühlen) und eine Warmwasserbereitstellung zu gewährleisten.
Somit stellt Erdwärme auch in Sachsen seit einigen Jahren zunehmend eine umweltfreundliche Alternative gegenüber konventionellen Systemen auf Öl- bzw. Gasbasis zum Beheizen sowie zur Warmwasserbereitung von Einfamilienhäusern oder auch größeren Gebäuden dar.
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Der 2007 erstmals veröffentlichte Leitfaden »Erdwärmesonden - Leitfaden zur Nutzung von Erdwärme mit Erdwärmesonden« wird von der 2010 dritten geänderten Auflage »Erdwärmesonden – Informationsbroschüre zur Nutzung oberflächennaher Geothermie« ersetzt.
Die neue Informationsbroschüre soll über die Nutzung dieser umweltfreundlichen, erneuerbaren Energieform aufklären. Es werden die in Sachsen geltenden Gesetze und Richtlinien aufgezeigt und neue Erkenntnisse in der Planung sowie Tipps und Hinweise gegeben. Dabei steht die in Sachsen weit verbreitete Variante der Erdwärmesondennutzung im Vordergrund steht.
Die Informationsbroschüre richtet sich an interessierte Bauherren, sowie an Planer, Bohrfirmen, Anlagenbauer und Behörden. Die zur Beantragung eines Erdwärmevorhabens benötigten Formulare können hier als Text-Datei im Word-Format bzw. als PDF-Datei herunter geladen werden.
Im Freistaat Sachsen werden 7500 Gebäude mit Erdwärme klimatisiert. Genutzt wird die Wärme aus der Tiefe vor allem bei Ein- und Mehrfamilienhäusern zur Heizung und Warmwasserbereitung. Bei Planung und Bau von Erdwärmeanlagen sind Aspekte der Qualitätssicherung und rechtliche Vorgaben zu beachten.
Interessierten Bürgern, Planern und Bohrfirmen werden u.a. folgende Fragen beantwortet:
- Welche Nutzungsformen der Erdwärme gibt es?
- Welche Qualitätsanforderungen, Richtlinien und Gesetze sind einzuhalten?
- Wie wird eine Anlage richtig geplant?
- Wo und wie werden Bohrungen bei Behörden beantragt?
Die Informationsbroschüre ersetzt den Leitfaden für Erdwärmesonden.
Quelle Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie 3. Auflage, 41 Seiten, A 4, Erschienen: 2010, Preis: kostenlos, z.Zt. nur elektronisch hier verfügbar
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Tipp:
Energie aus Erdwärme________________________________________________________________________







