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Der Geothermiekongress 2010

Der Geothermiekongress 2010

Der Geothermiekongress 2010 – Das Programm steht. Internetseite geothermie-dialog.de startet mit umfangreichem Fragen- und
Antwortenkatalog


Berlin, 17.9.2010. Der Geothermiekongress (DGK) vom 17. bis 19. November gilt im deutschsprachigen Raum als die wichtigste Konferenz rund um die Nutzung der Erdwärme. Schirmherr des DGK ist Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. Der DGK wird am 17.11. durch Tanja Gönner, Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg und Prof. Dr. Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, eröffnet. In zwölf Foren und sieben Workshops stellen renommierte Wissenschaftler und Praktiker drei Tage lang die neuesten Erkenntnisse vor. Dabei werden alle Facetten der Erdwärmenutzung im Bereich Kälte-, Wärme- und Stromerzeugung beleuchtet. In diesem Jahr rechnet der GtV-Bundesverband Geothermie mit rund 800 Besuchern. Parallel zum DGK 2010 präsentieren auf der Fachmesse geoENERGIA 2010 Unternehmen aus allen Bereichen der tiefen und oberflächennahen Geothermie ihre Produkte und Dienstleistungen.

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Der Austausch an Wissen und Erfahrungen findet ab sofort auch auf anderer Ebene statt: Der GtVBV hat ein neues Informationsportal www.geothermie-dialog.de gestartet. Im Mittelpunkt stehen Projekte der Tiefen Geothermie in Deutschland. Ein Fragen- und Antwortenkatalog bietet Bürgerinnen und Bürgern ausführliche Informationen zu den Themen Klimaschutz, Forschung, Umweltauswirkungen, lokaler Nutzen, Wirtschaftlichkeit und rechtlicher Rahmen der Tiefen Geothermie. Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien und Vorträgen sowie Steckbriefe aller
Kraftwerksprojekte in Deutschland runden das Informationsangebot ab.

Schwerpunkte setzt der Geothermiekongress in 2010 insbesondere im Bereich der lokalen Energieversorgung. Kommunale Geothermiekraftwerke sichern eine nachhaltige, preisstabile Wärmeversorgung mit Erneuerbaren Energien zum Vorteil der Bürger. Die Maßnahmen der Qualitätssicherung und die Kommunikation der Vorteile an die Öffentlichkeit werden dabei intensiv beleuchtet. Mit dem Partnerland Türkei stellt der DGK ein Land vor, das über hervorragende geologische Voraussetzungen und ein sehr großes Potenzial für die Nutzung der Geothermie verfügt. Laut einer Studie der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer aus dem Jahr 2009 gehört die Türkei zu den fünf Ländern mit dem höchsten Geothermie-Potenzial weltweit, nutzt bislang aber nur 5% dieses Potenzials. Die türkische Regierung gehe von Investitionen in die Nutzung geothermischer Energie von 1 Mrd. US-$ bis zum Jahr 2013 aus. Erfolgreiche türkischdeutsche Partnerschaften bestehen schon, neue können auf dem DGK geknüpft werden.

Karlsruhe als Tagungsort ist in Sachen Geothermie exzellent aufgestellt und somit der ideale Standort für den Kongress. Nicht nur die Lage im Oberrheingraben ist für die Nutzung der Geothermie interessant, sondern mit dem KIT-Zentrum Energie ist hier auch eine der europaweit führenden Einrichtungen in der Geothermie-Forschung beheimatet, die auch das Landesforschungszentrum für Geothermie umfasst. Allein 13 Institute sind am KIT in die Geothermie-Forschung involviert. Auch die TechnologieRegion Karlsruhe profiliert sich als Vorreiter in der Nutzung der Geothermie: So wurde in Bruchsal kurz vor Weihnachten 2009 das erste Geothermie-Kraftwerk in Baden-Württemberg in Betrieb genommen. Alle Informationen auf www.der-geothermiekongress.de und www.geoenergia.de.

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