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10 Jahre Thermal Response Test in Deutschland

10 Jahre Thermal Response Test in Deutschland

Vor 10 Jahren wurden in Deutschland die ersten Thermal-Response-Tests durchgeführt. Seitdem steht eine Methode zur Verfügung, die eine präzise Grundlagenermittlung für die Auslegung von Erdwärmesondenfeldern ermöglicht.

Bei kleinen Anlagen, etwa zur Wärmeversorgung eines Einfamilienhauses werden die Werte meistens geschätzt und bei der Auslegung entsprechende Sicherheiten berücksichtigt. Bei größeren Bauprojekten kommt man aber um Untergrunduntersuchungen nicht herum. Thermal-Response-Tests liefern hier über eine in einer Probebohrung fertig eingebaute Erdwärmesonde Daten über die Wärmeleitfähigkeit des Untergrunds. Der Hauptvorteil eines solchen mit mobilen Messeinheiten durchgeführten Tests ist, dass Daten über die gesamte Bohrlochlänge gesammelt werden können, einschließlich der Einbeziehung der Bohrlochverfüllung.

Die Durchführung eines Geothermal-Response-Tests vor Ort bietet Planern eine erhöhte Sicherheit bei der Auslegung von geothermischen Anlagen und somit für Besitzer und Betreiber die Grundlage für eine hohe Betriebssicherheit. Die ermittelten Daten ermöglichen eine präzise Bestimmung der erforderlichen Anzahl und Längen der Erdwärmesonden und damit der insgesamt abzuteufenden Bohrmeter. Die früher erforderlichen "Sicherheitszuschläge" in der Auslegung der Anlage entfallen seither. Damit können normalerweise erhebliche zusätzliche Investitionen in Bohrkosten eingespart werden.

Der GtV-Bundesverband Geothermie (GtV-BV) nimmt dieses Ereignis zum Anlass, auf die bisherige Entwicklung zurückzuschauen, den Stand der Technik zu analysieren und den Blick auf zukünftige Anwendungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu richten. Die Sektion oberflächennahe Geothermie des GtV-BV lädt daher zu einem Symposium ein, bei dem die Entwickler und Anwender dieser inzwischen aus der Planung von Erdwärmesondenanlagen nicht mehr wegzudenkenden Messtechnik ebenso zu Wort kommen sollen, wie diejenigen, die sich heute in Deutschland in Forschung und Entwicklung mit diesem Thema befassen.

Das Symposium wird in Zusammenarbeit mit dem BWP veranstaltet. Als Tagungsort wurde mit Göttingen ein Standort in der Mitte der Bundesrepublik gewählt, der allen Interessierten eine möglichst einfache Teilnahme erlauben soll.
Nähere Informationen finden Sie unter: www.geothermie.de

Mitteilung Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie e.V.

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"Bohrstopp in Baden-Württemberg vom Tisch" 12. Gründe für eine Wärmepumpe