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Erdwärme-Zeitung.de | 18. November 2017

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Interview mit Rüdiger Grimm am geoEnergie-Tag – 23.05.2014 in Freiberg Sachsen

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Zusammenfassung aus dem Interview von Silvio Klenner (Erdwärme-Zeitung.de) und Rüdiger Grimm (geoEnergie Konzept GmbH – Veranstalter)

Nach der Einschätzung von Rüdiger Grimm ist der Geothermiemarkt derzeit leicht rückläufig. Er ist aber für die Zukunft sehr positiv gestimmt, da die Geothermie (Erdwärme) gegenüber anderen Systemen doch viele Vorteile bietet.

Ausserhalb von Ein- und/oder Zweifamilienhäusern kann eine gute Geothermieanlage nur entstehen, wenn der Geothermie- und Haustechnikplaner mit den ausführenden Firmen eng zusammenarbeitet.

Planungstools sowie Testwerkzeuge sind ausreichend vorhanden. Diese müssen allerdings auch eingesetzt werden. Hier besteht Bedarf, dem Kunden den Nutzen dieser zu vermitteln. Denn die Streubreite z.B. bei den Wärmeleitfähigkeiten verschiedener Boden- und Gesteinsarten zwischen Literatur- und Testwerten ist sehr groß.

Bei größeren Projekten wird die Geothermie meist zum Heizen und Kühlen eingesetzt. Dies ist auch die Top-Anwendung der Geothermie, nach Aussage von Rüdiger Grimm. Hohe Jahresarbeitszahlen (gewonnene Wärmeenergie in kW/h dividiert durch eingesetzte Energie Strom in kW/h) können hier erreicht werden. Bei passiver Kühlung (ohne Wärmepunmpe z.B. mit Erdwärmesonden) sind Jahresarbeitszahlen von 10 möglich. Wird die Geothermie zum Heizen und Kühlen eingesetzt sind Jahresarbeitszahlen nach Aussage von Rüdiger Grimm von 6-7 möglich.

Kostenfreie Tools, welche zur Orientierung im Internet angeboten werden, können den Planer nicht ersetzten. Sonst besteht die Gefahr von Fehleinschätzungen mit negativen Auswirkungen auf die Effizienz der Erdwärmeanlage.

Am Ende des Beitrags geht Rüdiger Grimm auf Entscheidungskriterien für oder gegen eine erdgekoppelte Wärmepumpenanlage ein.

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