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Erdwärme-Zeitung.de | 18. November 2017

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Die Geothermie-Branche setzt auf Fachmesse GeoTHERM in Offenburg

Die Geothermie-Branche setzt auf Fachmesse GeoTHERM in Offenburg
Aussteller vergeben Bestnoten / 45 Prozent der Ausstellungsfläche 2015 bereits heute belegt / Vereinbarung mit Gastland Island / 38 Nationen zu Gast in Offenburg

OFFENBURG. Bestnoten von Ausstellerseite hat die GeoTHERM – expo & congress für die achte Durchführung bei der Messe Offenburg erhalten. Die hohe Zufriedenheit der ausstellenden Wirtschaft belegt die Gesamtnote von 1,73. Laut einer Pressemitteilung der Messe Offenburg haben 83 Prozent der diesjährigen Aussteller ihre Teilnahme für 2015 zugesagt und über 45 Prozent der Ausstellungsfläche für das kommende Jahr ist bereits fest gebucht. „Ich freue mich über die Resonanz und die sehr gute, langjährige Zusammenarbeit mit der Branche“, resümiert Sandra Kircher, Geschäftsführerin der Messe Offenburg. Charakteristikum der Veranstaltung ist die durchgängige Fachkompetenz in der

Besucherqualität, die von 56 Prozent der Aussteller mit „sehr gut“ und weiteren 40 Prozent mit „gut“ bewertet wurde.

Mit zuletzt 191 Ausstellern und 3.513 Fachbesuchern richtet die Messe Offenburg einmal im Jahr Europas größte Geothermie-Plattform aus. „38 Nationen von Nord- und Südamerika, über Europa, Afrika und Asien haben wir dieses Jahr auf der GeoTHERM registriert, das zeigt die hohe Internationalität“, betont Projektleiterin Christina Sedelmeier. „Offenburg spielt weltweit ganz vorne mit“, bestätigt Dr. Horst Kreuter von der Internationalen Geothermischen Vereinigung, der die geballte Fachkompetenz unter einem Dach in Offenburg sehr begrüßt. Der international besetzte Kongress ebenso wie der persönliche Dialog in den Kundengesprächen und der Austausch von Fachexperten, Mitgliederversammlungen und Workshops prägen die Plattform.

Gastland der kommenden GeoTHERM vom 5. bis 6. März 2015 wird Island sein, ein Geothermiestandort mit Beispielcharakter. Das Land gewinnt 99 Prozent seiner Energie aus regenerativen Quellen. Der Großteil der Wärmeversorgung und rund ein Fünftel der Stromversorgung stammt aus Erdwärmenutzung. Es sind nicht allein die geologisch günstigen Gegebenheiten, sondern gezielte und langfristige Investitionen, die aus Island ein Vorzeigeland der Geothermie machen. Der Geschäftsführer der isländischen nationalen Energiebehörde Orkustofnun, Professor Guðni A. Jóhannesson macht dies an einem Zahlenbeispiel fest:

„Momentan belaufen sich Kosten für die Wärmeerzeugung durch Erdwärme für 90 Prozent der Bevölkerung auf nur 15 Prozent von der Summe, die bei gleicher Wärmeerzeugung durch Öl notwendig wäre. Island ist stolz darauf, Gastland der GeoTHERM 2015 zu sein“, fährt er fort. Das Land präsentiert auf der Europa-Plattform in Offenburg neuestes Fachwissen und modernstes technisches Know-How. Synergien sind durch den „internationalen Kontext“ der Veranstaltung, wie es Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC) beschreibt, praktisch vorprogrammiert.

Die nächste GeoTHERM findet am 5. und 6. März 2015 bei der Messe Offenburg statt. Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.geotherm-offenburg.de. Quelle Pressemitteilung sowie Foto Geotherm Offenburg 01.04.2014

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