Firmen Erdwärme Wärmepumpe Bauen Geothermie Kredit News Lexikon Formulare Filme
Startseite Bauen Blockheizkraftwerk

Bauen


Passivhaus Fussbodenheizung Contracting Blockheizkraftwerk Energiestandard Sparen beim Hausbau Energiesparen Verbrauchertipps

Newsletter Werben auf Erdwärme-Zeitung.de Domains zum Thema Erdwärme & Wärmepumpen English sites Leserfragen Magazin & Newsletter Tipp: Bücher zum Thema Erdwärme & Wärmepumpen Ihr Meinung ist uns wichtig Wärmepumpen bei eBay Sitemap Über uns Impressum Kontakt Stromkosten Vergleichen & Senken Rückrufservice

Blockheizkraftwerk

Blockheizkraftwerk

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist ein Kleinkraftwerk (Block=kompakt, im Gegensatz zu Großkraftwerken), bei dem sowohl die erzeugte elektrische Energie als auch die thermische Energie genutzt werden (Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung). Wie aus dem Namensbestandteil "Heizkraftwerk" hervorgeht, ist die Wärmeerzeugung in der Regel das primäre Ziel.

Der ökologische Grundgedanke liegt in der Brennstoffeinsparung: den erzeugten Strom muss man nicht mehr separat produzieren.

Der ökonomische Grundgedanke bei einem BHKW ist, elektrische Energie als Nebenprodukt der unumgänglich notwendigen Wärmeerzeugung für einen Heiz- oder Kühlprozess zu betrachten und sie somit sehr billig zu erzeugen. Die elektrische Energie kann man selbst verbrauchen oder ins Stromnetz einspeisen.

Technik

Blockheizkraftwerke können sowohl aus herkömlichen Verbrennungsmotoren als auch aus Mini-Gasturbinen und andere Motoren, etwa Stirling-Motoren, oder aus Brennstoffzellen bestehen.

Als Kraftstoffe kommen vorwiegend fossile oder regenerative Kohlenwasserstoffe wie Heizöl, Pflanzenöl, Biodiesel (für einen Dieselmotor) oder Erdgas, Biogas (für einen Ottomotor, Zündstrahlmotor oder eine Gasturbine) zum Einsatz.

Vorteilhaft ist, dass eine bestehende Heizungsinstallation bei Umstellung auf ein BHKW unverändert weiterbenutzt werden kann.

Bei Verbrennungsmotoren ist der Motorblock, dessen Abwärme mit Hilfe der Kühlflüssigkeit in den Heizkreislauf der Gebäudezentralheizung überführt wird, der Hauptwärmelieferant. Eine deutliche Erhöhung des thermischen Wirkungsgrades wird durch Ausnutzung der Abgaswärme (Auspuffwärmetauscher) erreicht. Blockheizkraftwerke arbeiten durch diese Art der Kraft-Wärme-Kopplung mit Wirkungsgraden von bis zu ca. 95 %, abhängig von der jeweiligen Auslastung.

Kleine BHKWs bis ca. 5 kW elektrischer Leistung eignen sich für den Betrieb in Mehrfamilienhäusern. Große BHKWs mit Schiffsdieselmotoren von ca. 10.000 kW können für die Strom- und Wärmeproduktion von Wohngebieten und Fabriken verwendet werden.

Wirtschaftlichkeit

Insbesondere ist eine hohe Auslastung über das ganze Jahr hinweg wichtig. Für die Abnahme der Wärme im Sommer kann zum Beispiel eine Absorptionskältemaschine eingesetzt werden, die Kälte zur Klimatisierung erzeugt. Man spricht dann von Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung.

BHKWs werden durch das Gesetz zur Kraft-Wärme-Kopplung gefördert. Diese Förderung ist jedoch zu gering, als dass die gebauten Anlagen ausreichen würden, um die in dem Gesetz festgeschriebenen CO2-Reduzierung zu erreichen

Quelle: aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

_________________________________________________________________________